Elsas Inthronisierung am 12.10.06
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Was den Münchnern das Oktoberfest und den Bad Dürkheimern der Wurstmarkt, das bedeutet den Landauern ihr Fest des Federweißen...
Zum 54. Mal wird das wohl älteste Fest rund um den Neuen Wein in diesem Jahr vom 12. bis 15. Oktober auf dem Rathausplatz im Herzen der Südpfalz-Metropole gefeiert. Viele Weinorte entlang der Weinstraße haben mittlerweile Federweißenfeste in ihr Veranstaltungsprogramm aufgenommen, doch für das Landauer gilt nach wie vor: Oft kopiert und nie erreicht.
Zum 54. Federweißenfest hatte das federführende Büro für Tourismus als Veranstalter wieder ein buntes Programm zusammengestellt, das mit der Eröffnung am Donnerstag, 12. Oktober um 20 Uhr begann.
Gegen 19:00 Uhr begab sich die gesamte Familie Lintz zum Rathausplatz.
Im Landauer Rathaus nahm Elsa, zusammen mit dem Oberbürgermeister Dr. Wolff, dem Ortsvorsteher von Mörzheim Gerhard Becker, einigen Presseleuten, ihrer Vorgängerin Barbara Wambsganß, der Pfälzischen Weinkönigin Susanne Winterling und ihrer Ansprechpartnerin Gudrun Gries, Franz Müller und dem Team vom Büro für Tourismus noch einen Umtrunk ein - auch um die Nerven zu beruhigen.
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Gegen 19:20 begaben sich Elsa zusammen mit Dr. Wolff, Susanne Winterling und Barbara Wambsganß zum Messplatz, wo schon "Der Landauer" (die offizielle Landauer Kutsche mit Pferdegespann) und die Deutsche Weinkönigin Katja Schweder auf sie warteten. Die eigens engagierten Fackelträger, bestehend aus der Mörzheimer Landjugend und Elsas Freunden begleitete die Kutsche bis zum Rathausplatz.
An der Bühne angekommen wurden die vier Weinhoheiten und der OB mit herzlichem Applaus empfangen, alles musikalisch umrahmt von den Landauer "Elwetrittsche-Musikanten".
Als erstes ergriff Herr Dr. Wolff das Wort, übergab es dann an Katja Schweder, die eine Anekdote aus ihrer Kindheit zum Besten gab, als Elsa und Emil zusammen mit ihr in der Krabbelgruppe waren.
Susanne Winterling riet Elsa "immer den Wein zu trinken, denn der hält dich cool und locker".
Barbara Wambsganß hielt ihre Abschiedsrede und bedankte sich beim Büro für Tourismus und ihrer Familie.
Der Höhepunkt wurde erreicht, als Katja Schweder Susanne Winterling die Krone überreichte und Susanne Elsa diese feierlich vor dem gesamten Publikum auf das Haupt setzte.
Elsa hieß alle recht herzlich willkommen, u.A. auch eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina, die sie auf englisch begrüßte. Desweiteren sprach sie über ihre Erwartungen im kommenden Jahr und erklärte, dass sie den Menschen den Wein auf modernem Weg näherbringen möchte.
Der Mörzheimer Ortsvorsteher Gerhard Becker machte den Abschluss in dem er noch einmal betonte, dass drei Jahre in Folge eine Mörzheimerin die Landauer Winzer und Weine repräsentieren darf.
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Ebenfalls am Donnerstagabend fand auch die Taufe des "Neuen Weines" statt. Seit 1997 ruft das Büro für Tourismus alljährlich Weinfreunde auf, Namensvorschläge für den neuen Jahrgang einzureichen. Aus rund 1.000 Einsendungen wählte die Jury, bestehend aus Elsa, Barbara Wambsganß, Franz Müller für das Büro für Tourismus, einem Vertreter der Rheinpfalz und weiteren Weinkennern u.A. aus LD-Nußdorf, die kreativsten Vorschläge aus.
Die Einsenderin mit dem Vorschlag für den jetzigen Taufnamen "Klimawandler" gewann eine Tagesfahrt für vier Personen im "Original Landauer".
Als erste Amtshandlung hatte Elsa die Ehre mit Herrn Dr. Wolff das frisch getaufte Fässchen mit Neuem Wein (aus dem elterlichen Betrieb) anzustechen. Dann wurden die rund 1.000 Besucher mit Neuem Wein versorgt.
Bis Elsa endlich von der Bühne stieg, war fast eine Stunde vergangen; so lange mussten ihre Familie und Freunde ausharren, bis sie sie beglückwünschen konnten. Mit dem Arm voller Blumensträuße bedankte sich Elsa freudestrahlend bei jedem einzelnen.
Danach begaben sich alle geladenen Gäste in die Weinkoje, um Speis und Trank einzunehmen. Elsa war fleißig am Autogrammkarten schreiben und Hände schütteln; bis sie endlich dazu kam sich ihren wohlverdienten "Freischoppe" zu Gemüte zu führen.
Elsa hat die Aufmerksamkeit sehr genossen und war froh, ihre Aufregung und vor allem ihre gutvorbereitete Rede im wahrsten Sinne des Wortes "gut über die Bühne gebracht zu haben".
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